Tischgespräch

Samstag, Juni 16, 2007

 

Radfahren

Eingestellt von Lorenz Müller

Heute wollte ich es wissen. Kurz vor der Matura wollte ich wissen, ob ich fit genug bin fast ohne Pause, ohne Nahrungsmittel und ohne Geld auf dem Rad bis Klosterneuburg und wieder zurück zu fahren. Aber jetzt einmal von Anfang an.

Eigentlich wollte ich nicht so weit fahren. Ich hab mein Handy geschnappt, bin auf die Donaulände raufgefahren und hab zum radeln begonnen. Mein Ziel war einmal Greifenstein und dann wieder zurück. Also einen Podcast ausgewählt und losgefahren. Dieser war nach knapp einer halben Stunde zuende und ich hab den nächsten gehört. Da war ich etwa 3 Kilometer von Greifenstein entfernt. Als ich dort ankam war dieser, ebenfalls eine halbe Stunde dauernd, noch gar nicht fertig und so beschloss ich solange zu fahren, bis dieser aus war. Ich bin gefahren und gefahren, und dann war er zuende und ich war etwa 5 Kilometer von Klosterneuburg entfernt und da hat es mich dann gepackt. Einen Viertelstündigen Podcast eingestellt und so schnell wie möglich losgefahren. Ziel: Klosterneuburg zu erreichen wenn dieser zuende ist.

Was soll ich sagen, ich habs tatsächlich geschafft und gleich wieder umgedreht. Und dann begann die Qual. Ich hatte Rückenwind, was ich beim hinfahren gar nicht bemerkt hatte, aber als Gegenwind machte er sich schmerzhaft bemerkbar. Plötzlich war aus dieser eigentlichen Fahrt eine kleine Hölle geworden. Nach 10 Kilometer musste ich Pause machen, ich spürte meine Oberschenkel, die so etwas definitiv nicht gewohnt waren aber ich musste weitermachen, immerhin musste ich ja auch heim. Also waren die letzten 15 Kilometer Qualvoll und schrecklich. Vor allem ging es den Weg bis Greifenstein etwas bergauf und der Weg zum Kraftwerk ging etwas steil bergauf. Ich, als ich zu dieser Passage kam, war schon sehr fertig, aber trotzdem wollte ich in einem Stück hinauf und das hat meine Oberschenkel komplett fertig gemacht. Als ich dann sah 12 Kilometer: Tulln, dachte ich schon ich schaffe es nie. Aber ich machte weiter, zwar mit Pausen weiter aber trotzdem. Für diese 12 Kilometer brauchte ich eine Stunde, aber ich bin trotzdem ganz zufrieden und würde jetzt schon wieder gerne auf das Rad steigen und wieder losfahren. Sowas macht einfach nur Spaß. An seine Grenzen und auch darüber gehen. 8 Pausen musste ich machen, beim nächsten Mal sollten es zumindest nur 7 sein. Nächste Woche wieder.

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8:17 nachm.
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